Dampffeuerspritze Shand&Mason

    • Hallo Modellbauer,

      neben den vielen kleinen Dingen in der Werkstatt ist auch wieder etwas an der Dampfpumpe fast fertig geworden.
      In den zurückliegenden 2 Wochen habe ich mich fast täglich einige Stunden damit beschäftigt die Dampfpumpe soweit zu justieren, dass diese sich rein mechanisch einigermaßen leichtgängig durchdrehen lässt.
      Das Problem bei dieser Bauart liegt darin, dass Dampfmaschine und Pumpenkörper über die Kreuzkopfführung in vertikaler Richtung exakt zueinander fluchten.
      Nach dem ich das dann endlich nach geschätzten 40 mal zusammen und auseinander gebaut habe, habe ich dann die Säulen und das Mittellager lackiert und anschließend wieder zusammengebaut.



      Die Speisepumpe ist auch montiert.

      Vor dem Zusammenbau der Pumpe habe ich noch die Ledermanschetten für die Pumpenkolben angefertigt und eingebaut.


      Soviel für heute.
      Gruß
      Harald
      Du kannst nur das nicht, was Du nicht versucht hast.
    • Hallo Forum,

      in den letzten Tagen habe ich mal eine kleine Spielerei fürs Auge gemacht, die Ölervasen für die Dampfmaschine.
      Hier sind eigentlich nur zylindrische Rohre mit einer Rändelschraube zum auffüllen des Öls vorgesehen.
      Nach einer Idee meines Modellbaufreundes Klaus in Anlehnung an diverse Vorbilder sind dann diese Ölervasen entstanden.
      Die Absperrung im unteren Teil war gar nicht vorgesehen.

      Die kleinen Handräder sind aus einem mit Silberlot verlöteten Rohrbündel 5 x 1 mm und einen Sechskant SW 5 gefertigt.


      (Diese Idee hatten schon andere vor mir.)


      Die Handräder der Ölerverschraubung ( Auffülltrichter) sind aus Ebenholz ^^ , man gönnt sich ja sonst nichts.




      Und nun muss ich wieder 34 Schrauben drehen.

      Beste Grüße
      Harald
      Du kannst nur das nicht, was Du nicht versucht hast.
    • Hallo Modellbauer,

      motiviert durch eine Anzeige bei "Ministeam/ Suchbegriff Maxwell Hemmens" habe ich eine Standartvariante eines Modells, gebaut von Maxwell Hemmens, für nur 19.995,95 US Dollar gefunden, mache ich aber nun schnell weiter. ;)
      Ich habe die Dampfpumpe um ein paar Details komplettiert.
      Einen Haltegriff für den Maschinisten während der Fahrt, den Stellbügel für die Umstellung der Druckanschlüsse, die Flansche für die beiden Windkessel und die Anschlüsse für die Druckschläuche, einschließlich der Verschlusskappen.




      Die wiederholte De- und Montage der Teile hinterlässt Spuren an der vorzeitigen Lackierung.

      Wird am Ende aber alles noch mal schön gemacht.

      Gruß
      Harald
      Du kannst nur das nicht, was Du nicht versucht hast.

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    • Guten Abend Forum,

      wenn man so sein Tagewerk auf Bildern betrachtet fällt erst auf, dass da noch etwas zu verbessern oder nachzuarbeiten ist.
      So z.B. an der Dampfpumpe (Pumpenblock) im vorangegangenem Beitrag.
      Die Ketten der Verschlußkappen habe ich neu mit Ösenschrauben am Block befestigt und den Deckel jeweils 2 Knebel verpasst.
      Gefällt mir so besser.


      Mal sehen was sonst so noch einer Veränderung bedarf.

      Gruß
      Harald
      Du kannst nur das nicht, was Du nicht versucht hast.

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    • Guten Morgen,

      neben all den anderen Dingen im Leben ist es inzwischen auch mit der Dampffeuerspritze weiter gegangen.
      Um die Dampfpumpe, die Wasserkessel auf dem "Trittbrett" und den eigentlichen Dampfkessel im Fahrgestell zu integrieren habe ich mit dem Unterbau des Kessels, dem Feuerungsraum weitergemacht.
      Über diese, etwas ungewöhnliche Dreharbeit will ich mal berichten.
      Im Bauplan besteht der Feuerungsraum aus 2 Mantelblechen aus 2 mm Messingblech, welche durch 2 Abstandsringe oben und unten zusammengehalten werden.
      Diese etwas aufwendige Arbeit, 2 Blech-Abwicklungen herzustellen wollte ich mir ersparen und habe diesen aus einem Alustück heraus gedreht.
      Das einzige passende Material habe ich beim Schrotti gefunden.


      Aus diesem Stück war nun ein Kegelstumpf mit 105 mm DM und einer Höhe von 65 mm heraus zu arbeiten.
      Um die Unwucht einigermaßen auszugleichen habe ich auf der Fräsmaschine etwas abgespeckt.


      Im nächsten Gang dann den Kegel von 10° an- und innen ausgedreht.


      Anschließen habe ich die Nietlöcher für die Niet-Dummys abgebohrt.


      Weiter geht es dann mit einem Flansch als Verbindungselement zwischen Kessel und Feuerung.

      Gruß
      Harald
      Du kannst nur das nicht, was Du nicht versucht hast.
    • Hallo Modellbauer,

      endlich ist es wieder soweit, das Grundstück ist aufgeräumt und die Herbstfurche gezogen, es ist wieder Werkstattzeit.
      Um mich in das Thema Dampffeuerspritze wieder hinein zu finden habe ich alles was bisher fertig ist zusammengestellt.
      Ein paar Kleinigkeiten sind aber doch noch dazu gekommen.


      Ab jetzt geht es erst einmal mit dem Kessel weiter.

      Bis dahin.
      Gruß
      Harald
      Du kannst nur das nicht, was Du nicht versucht hast.
    • Hallo Forum,

      mit den ersten neuen Teilen für die Dampffeuerspritze habe ich mich wieder ins Thema gesetzt.
      Heute ist die Aufhängung für den Kessel entstanden.
      Weil es sich gerade so mit dem benötigtem Durchmesser ergeben hat sind die beiden Spannsegmente aus den Resten einer ehemaligen Dekokartusche entstanden.


      So habe ich mir das Biegen erspart, erstaunlicherweise ließ sich dieses Material gut abkanten und auch hart löten.


      Die Spannbolzen haben ein Rechts-/Linksgewinde, dadurch entfällt das mühselige verschrauben der Muttern in diesem engen Raum zwischen dem Fahrgestell.

      Die Halterung wird mit den Längsholmen des Fahrgestells verschraubt.
      Beim Feuerrost habe ich mich mit der Aufteilung des Gitters verrechnet, ?( bleibt so, Asche darüber. ;)

      Bis demnächst.
      Gruß
      Harald
      Du kannst nur das nicht, was Du nicht versucht hast.

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    • Hallo Forum,

      damit für das unendliche viele Zubehör der Dampffeuerspritze der Anfang gemacht ist, habe ich mit den Bau der 2 Kutschbocklampen begonnen.
      Hier habe ich mich abweichend von den Zeichnungen an eine sehr gefällige Form nach einer Idee meines Modellbaufreundes Klaus W.
      gehalten.

      Die ersten fertigen Teile habe ich mal zusammen gefügt damit man erkennen kann, wie sie einmal aussehen werden.


      Auf das bald Lichte werde.

      Gruß
      Harald
      Du kannst nur das nicht, was Du nicht versucht hast.
    • Moin Forum,

      an den beiden Lampen habe ich inzwischen wieder etwas weiter gebaut.
      Jetzt fehlen nur noch die Petroleumlampen und die Gläser.


      Bis diese besorgt sind habe ich noch den Gitterrost für die Aufnahme der kleinen Wassertanks und als Stellfläche für den Maschinisten gebaut.


      Zusammen gestellt sieht es dann so aus.


      Gruß
      Harald
      Du kannst nur das nicht, was Du nicht versucht hast.
    • Harald Arpert schrieb:

      Jetzt fehlen nur noch die Petroleumlampen und die Gläser.
      Hallo Harald,

      vielleicht passen ja die kleinen runden Glasscheiben aus Sicherungsschraubkappen?

      Für die Scheinwerfergläser meines Dampfautos habe ich mir eine kleine Lochsäge gefertigt und aus klarer Tiefziehfolie (ca. 0,7mm dick), die für Modellflugzeugkanzeln verwendet wird, passende Scheiben ausgesägt.

      Deine Arbeit gefällt mir übrigens sehr gut. Mach weiter so, dann kann ich noch mehr lernnen.

      VG, Claus
    • Hallo Claus, hallo Martin,


      paule schrieb:

      Vielleicht gibt es bei Euch noch zufälligerweise einen alten Uhrmacher oder Glasbläser ......
      Glück auf MartinP.

      in der Angelegenheit mit den Gläsern bin ich schon weiter gekommen. In unserem Forum gibt es mindestens einen Uhrmachermeister, noch nicht sooo alt, aber hilfsbereit, der mir die Scheinwerfergläser im benötigten Durchmesser als gewölbte Uhrengläser zu kommen lässt.
      Die Scheiben für die Türen werde ich aus glasklarem Plexiglas anfertigen.
      Für den Reflektor will ich aus einer ausgesonderte CD entsprechende Scheiben ausschneiden oder ausstanzen. (Versuch ?( )

      Die von Claus beschriebene Tiefziehfolie ist zu dünn, die Füllung im Türrahmen muß, weil so gebaut, mindestens 1 mm stark sein.
      Mal sehen wie es ausgeht.
      Ich werde berichten.

      Gruß nach München und Berlin
      Harald
      Du kannst nur das nicht, was Du nicht versucht hast.
    • Neu

      Hallo und Guten Abend,

      zu erst meinen herzlichsten Dank für all Eure guten Ideen und Tipps.
      Nach etlichen Versuchen mit den Möglichkeiten meiner Werkstatt, ich hatte mir Objektträger besorgt, das Glas mit einem Glasschneider zu schneiden und anschließend die Bruchkanten zu bearbeiten, habe ich aufgegeben.
      Nun sind Plexiglasscheiben in den Türen.

      Wenn es dann doch nicht gefällt, werde ich mir die beiden Scheiben mit gefasten Kanten dann doch noch von einem Glaser anfertigen lassen.

      Für die Scheinwerfer sind dafür um so stilechter gewölbte Uhrengläser verbaut.
      Hier geht mein besonderer Dank an den "alten Uhrmachermeister " Heinrich.
      Heinrich hat mir gleich ein kleines Sortiment für die nächsten Lampen geschickt.
      Bis auf das endgültige Verlöten der Einzelteile und dem abschließenden polieren sind die Lampen soweit fertig.



      Die Halterungen für die Befestigung der Lampen am Kutschbock müssen auch noch angefertigt werden.

      Gruß
      Harald
      Du kannst nur das nicht, was Du nicht versucht hast.

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